Wie rasch ist der Abschied gekommen …

Für Ramona hat sich die Zeit in Uhola dem Ende zugeneigt. In den letzten 4 Wochen unterstütze sie, wie bereits letztes Jahr, vormittags die Lehrerinnen im von UVF gebauten ECDE-Bereich. In den Freistunden unterrichtete sie die 5. Klasse in Deutsch; wie schon letztes Jahr zeigten die Schüler/innen großes Interesse daran, die deutsche Sprache in ihren Grundzügen kennenzulernen. Wieder wurden auch fleißig Armbänder gebastelt; und auch das Basketballspiel kam nicht zu kurz. Im Schulgarten, dem mit Hilfe von UVF angelegten Vorzeigeobjekte der Primary-School-Uhola, ging Ramona Gervas (von uns angestellter Biobauer) zur Hand. Dabei animierte sie auch unsere „supported students“, die ihre Schulferien zu Hause verbringen, zur Mitarbeit beim Unkrautjäten, Ernten und Pflanzen. Täglich war Ramona auch im Nachbarort Ralak unterwegs. Zur dortigen Secondary-School hatte UVF im Herbst letzten Jahres Kontakte aufgebaut. Frank hat mittlerweile zusammen mit Evans (von uns unterstützte College-Studenten / Landwirtschaft) ebenfalls einen Schulgarten angelegt und insbesondere in den beiden „green-houses“ (Gewächshäuser) erste Anpflanzungsversuche v.a. mit Tomaten gemacht.  Mit Hilfe interessierter Schülerinnen der „Girls-Secondary-School“ half Ramona auch hier bei den anfallenden Gartenarbeiten; dazu gehört bei der ortsüblichen Hitze v.a. auch das täglich Gießen – mit Wasser, das vom 300 Meter entfernten Dorfbrunnen (Handpumpe!) geholt werden muss. Im Blick auf die laufenden Projekte (Bau eines Mauer-Zaun-Schutzes um das Schulgelände; Renovierung der Mädchentoilette; Bau einer Waschgelegenheit für die ECDE-Schüler/innen; Betreuung der „supported students“) lud Ramona zu mehreren Meetings ein. Denn, wie überall: Je mehr Beteiligte im Spiel sind, desto mehr Missverständnisse gibt es, und umso mehr Gespräche sind nötig! An Ihrem letzten Tag half Ramona Jane, der Köchin der Uhola-Schulküche. Als Nachtisch zum gemeinsamen Mittagessen mit den Lehrer/innen präsentierte Ramona „ihren“ Bananenkuchen – was wieder einmal zu einem fröhlichen Abschied beitrug.

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Ramona in Uhola: Bereits die zweite „Lieferung“ Schuhe erreichte Uhola

Bereits vor 3 Jahren wurde die Basketballmannschaft mit Schuhen aus Deutschland ausgestattet. Dieses Jahr brachte Ramona einen Koffer voller Fußballschuhe mit. Hier gilt nochmal ein großer Dank an alle „Maihinger“ für die vielen Schuhe! Diese wurden an das Mädchen und Jungs-fußballteam der UPS verteilt. Anschließend wurden die Fußballschuhe direkt bei einem Fußballmatch zwischen den umliegenden Primary-schulen eingeweiht. Wir wünschen dem Fußballteam weiterhin viel Erfolg für alle zukünftigen Spiele!

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Ramona in Uhola: Die ersten Spenden werden verteilt

Schule ohne Mäppchen, Schulrucksack, Stifte, Spitzer, Radiergummi und co.? In Deutschland unvorstellbar, an der UPS und ECDE leider normal. Die Freude bei der Spendenübergabe war kaum zu übersehen. Die Lehrerinnen der ECDE bedankten sich bei Ramona und verteilten die Spenden anschließend in den Klassen PP1 und PP2. Strahlende Kinderaugen sind die größte und schönste Resonanz, wie man an den Bildern sehr schön erkennen kann. Hier nochmal ein herzliches Dankeschön an den Musikverein Fremdingen für die Federmäppchen, Allianz Uhl für die vielen Bleistifte und an alle weiteren, für die Schulmaterialien wie Schere, Radiergummi etc.

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Spenden statt Geburtstagsgeschenke

Auch unsere jüngsten wirken mit! Naledi Mackenzie, die Tochter von Janet und Nash hat bei Ihrem letzten Geburtstag auf Geschenke verzichtet. Stattdessen hatte Sie die Idee, dass all ihre Freund/innen Bücher aller Art (Deutsch/Englisch/Suahili) sammeln. Egal ob neu oder gebraucht. Hierbei kam eine ordentliche Summe an Bücher zusammen. Diese hat Sie anschließend der Bücherei in der Schule übergeben! Die Schulleitung, die zuständige Lehrerin der Bücherei und vor allem die Schüler/innen haben die Spende erfreut entgegengenommen. Eine wahnsinnig tolle und schöne Idee!

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Meeting mit den Supported Students

Mittlerweile unterstützt UVF schon mehr als 20 Schüler und Schülerinnen auf ihrem weiterführenden Schulweg. Ohne unsere engagierten Mitglieder wäre uns dies alles nicht möglich. „Asante sana!“ Am Dienstag trafen sich alle Schüler/innen mit Frank und Ramona. Viel wurde gelacht beim Austausch über das letzte halbe Jahr. Die supported students haben einen Text verfasst, in dem sie Auskunft geben über sich und ihre Schulsituation. Ramona wird diese abfotografieren und per E-Mail an die Pateneltern versenden – zusammen mit den Bildern, die von allen gemacht wurden. Wir wünschen allen Schülern/innen einen guten und erfolgreichen Start in das zweite Schul-Halbjahr!

Uhola lässt Ramona Bühler nicht los!

Fast genau ein Jahr später: Ramona Bühler hält sich wieder im Dorf Uhola auf.
„Es fühlt sich ein wenig an wie nach Hause kommen“, spürt sie – vollgepackt mit einem Koffer voller Spenden – unmittelbar bei Ihrer Ankunft. Die Freude des Wiedersehens in Uhola zeigte sich bei jeder Begegnung. Zudem sind Janet und Nash mit Tochter Naledi und den Söhnen Lio und dem mittlerweile 1-jährigen TJ (Tawanda Jamu) ebenfalls vor Ort. In Kenia sind noch Schulferien, verlängert aufgrund der Wahlen. Neugierig und gespannt sieht Ramona den kommenden Wochen entgegen. Einiges steht in ihnen wieder einmal an!

Drei Wochen in Uhola – Ramona Bühler informiert über ihren Aufenthalt in Kenia

Im idyllischen Seglohe im schönen Nordries fand – im Anschluss an unsere 5. Vereinsversammlung am 08. Mai – ein Vortrag von Ramona Bühler statt. Die gebürtige Segloherin, seit letztem Jahr Vorstandsmitglied, vermittelte in Wort und Bild ihre nachhaltigen Eindrücke, die sie während ihres letztjährigen Aufenthalts in Kenia sammeln konnte.

Da im Vorfeld schon mit großem Interesse gerechnet werden konnte, nutzte Ramona die Gelegenheit, die Gekommenen zunächst über unseren Verein UVF zu informieren. Anschließend verschaffte sie auf der Basis eindrucksvoller Fotos eine Ahnung von den phantastischen Natur-Besonderheiten Kenias – genossen während ihres einwöchigen Strand & Safari-Urlaubs zu Beginn ihrer Reise. Den Hauptteil widmete Ramona unserem Projekt Uhola und dem vielen Neuen, das sie gefangen genommen hatte: das Dorf mit ihren Frauen und Männern, Schulkindern und jungen Erwachsenen, Greisen und Säuglingen; der Lebensalltag mit Nachbarschaft und Kirchengemeinschaft, den Möglichkeiten des Unterwegssein und des Transports, den Besonderheiten von Essen, Küche und Einkaufen, den Eigenheiten von Nahrungsmittel, Feldbestellung und Ernte. Tiefe Eindrücke hinterließen v.a. das Schulleben im ECDE-Gebäude (von UVF erbaut) wie in der Primary-School (v.a. Schulküche / Schulgarten / Hygienemöglichkeiten / Spielangebote); kein Wunder, hatte Ramona doch dort die meiste Zeit verbracht. Und schließlich auch die Personen (z.B. Judith und Anastasia, Gervas und Frank), die ihr – neben all den Schulkindern – ans Herz gewachsen sind.

Die für das kleine Seglohe stolze BesucherInnen-Zahl von ca. 80 Personen brachte den Veranstaltungs-Saal an die Grenze seiner räumlichen Kapazität: „So voll, wie man es schon lange nicht mehr gesehen hat!“ Das Echo, das Ramona auslöste, drückte sich auch darin aus, dass während und nach dem Vortrag eine rege Diskussion stattfand. Viele viele Nachfragen zeugten vom Erstaunen, Verwundern, ja auch Erschrecken über eine so ganz andere Lebenswelt. Wegen der fortgeschrittenen Zeit musste die Veranstaltung nach ca. 2 Stunden beendet werden. Die BesucherInnen brachten ihre Begeisterung in einem dicken Applaus für Ramona zum Ausdruck, wie auch in der großen Spendenbereitschaft, wie auch im anhaltenden Interesse an Mitglieds- und Patenschafts-Möglichkeiten.

Unser großer Dank geht an die Wirtin Gisela, die ihre Lokalität UVF kostenfrei zur Verfügung stellte. Außerdem hat sie mit ihrer fachlichen Kompetenz als Wirtin für ein reichhaltiges Getränkeangebot gesorgt. Die Idee kam auf, „Bei Gisela“ zum UVF-Vereinsheim zu erklären – und Gisela zur „Vereinsheim-Mutter“. Als Dankeschön gab es für Sie als Gastgeberin einen bunten Mai-Blumenstrauß sowie „Merci“ (im wahrsten Sinne des Wortes). Ein gelungener Abend in jeder Hinsicht!

 

Hannah in Uhola – Woche 5

Woche 5 (16.2. – 23.2.)

Mein Unterricht in Uhola war wieder eine große Herausforderung für mich. Ich versuche den Unterricht sehr vereinfacht zu gestalten, aber es ist dennoch für viele schwierig, mir zu folgen, während andere schon lange mit ihren Aufgaben fertig sind und unruhig werden. Ein differenzierter Unterricht ist bei der Klassengröße nur teilweise möglich. Es tut mir oft leid, dass ich nicht allen gerecht werden kann. In Ralak hingegen habe ich mit den Schülerinnen den Stoff wiederholt, da in der kommenden Woche die „endterm“-Examen stattfinden. Viele waren bereits sehr gut vorbereitet, wodurch es eine entspannte Unterrichtsatmosphäre gab. Ich habe ein paar Mädchen gesehen, die über ihren Lernsachen eingeschlafen sind. Die Examen hier sind sehr Kräfte und Nerven zehrend, denn an fünf Tagen die Woche werden jeweils zwei bis drei Examen geschrieben. An diesem Wochenende habe ich keinen Ausflug gemacht und es sehr genossen, mich von den letzten anstrengenden Wochen ein bisschen erholen zu können und Erlebnisse in Ruhe verarbeiten zu können. Ich habe mich am Samstag mit einem Lehrer aus Uhola getroffen, der dort eine Woche nach meiner Ankunft angefangen hat, als Vertretung zu arbeiten. Er ist sehr besorgt über die Defizite der Schüler*innen und wollte sich mit mir über das weitere Vorgehen beraten. Wir haben aber auch über andere Ideen gesprochen, die uns in den letzten Wochen gekommen sind, wie beispielsweise Projektwochen zu bestimmten Themen für die Schüler*innen. Ich habe besonders gemerkt, dass in einigen Bereichen, wie beispielsweise der Klimawandel oder konkreter die Mülltrennung, mehr aufgeklärt werden müsste. Ich habe meine Zeit am Wochenende auch genutzt, um ein bisschen Suaheli zu lernen, denn in wenigen Tagen beginnt mein Reisemonat und es ist mir wichtig, mich gut verständigen zu können. Ich hatte großartige Hilfe von Evans, der ein sehr guter Lehrer ist. Auf der Farm in Ralak geht es auch voran. Eine Hälfte des Gewächshauses habe ich in dieser Woche fertig umgraben und zum Bepflanzen vorbereiten können. Ich habe auch die ersten neuen Zucchini- und Kürbis-Pflänzchen anpflanzen können und bin sehr stolz darauf. An der Schule in Uhola ist die Kommunikation zwischen mir und der Schule ein großes Problem, denn wiedermal kam ich gut vorbereitet in die Schule, um dann zu erfahren, dass auch hier Examen stattfinden. Ich habe mich deshalb spontan dazu entschlossen, Gervas vormittags im Schulgarten zu helfen. Gemeinsam mit ihm habe ich neue Zwiebeln und Erdnüsse gepflanzt und den Kompost sortiert. Ich habe auch die neuen Tomatenpflanzen begutachten können, dessen Samen ich aus Deutschland mitgebracht hatte. Gervas hat mich auch in dieser Woche wieder mit frischen Avocados, Bananen und Passionsfrüchten versorgt, die er in seinem privaten Garten anbaut. Daran könnte ich mich wirklich gewöhnen.

Hannah in Uhola – Woche 4

Woche 4 (09.02. – 16.02.)

Ich habe immer wieder damit zu schaffen, mir unbekannten Tieren zu begegnen. In dieser Woche hat mich eine wirklich große Gottesanbeterin besucht. Ich habe sie mit einem Glas gefangen und sicher nach draußen befördert. Mir sind auch Kaninchen gezeigt worden. Ich habe mich natürlich gleich in die Babykaninchen verliebt. Auf meinem Ausflug in den Regenwald habe ich einige Affenarten gesehen und seltene Vogel- und Schmetterlingsarten. Diese sind mir dann doch lieber als Insekten im Haus. Der Regenwald hat mich fasziniert. Einen so gesunden und fast unberührten Wald habe ich noch nie gesehen. Wir hatten einen Tourguide, der uns alles über die Pflanzen und deren Heilungskräfte, aber auch über die Tiere erzählen konnte. Unter der Woche habe ich wieder viel unterrichtet. Die Defizite der Schüler*innen in Uhola werden mir von Tag zu Tag bewusster. Für viele ist es schwer, die einfachsten Sätze auf Englisch zu bilden. Deshalb muss ich meinen Unterricht sehr vereinfachen und besonders meine Erwartungen an die Schüler*innen stark reduzieren. Oft bin ich damit überfordert, allen gerecht zu werden und Aufgaben nach dem unterschiedlichen Niveau innerhalb einer Klasse zu stellen. Im Prinzip ist das bei der großen Schülerzahl gar nicht möglich. Es ist dann nicht leicht zu bemerken, dass die Schüler*innen so frustriert sind, dass sie schon nicht mehr mitarbeiten, da sie wenig verstehen. Im Vergleich dazu läuft der Unterricht in Ralak sehr gut. Ich habe große Freude daran, dort zu unterrichten und mich mit den Schülerinnen auszutauschen. Sie sind sehr an mir interessiert und stellen viele Fragen über Deutschland. Immer wieder werde ich gefragt ob ich Fotos mit ihnen machen kann. Für die „Farm“ in Ralak habe ich in Joghurtbechern, die ich aus Deutschland mitgebracht habe, Samen angesät. Es handelt sich um Tomaten, Zucchinis und Kürbisse. Sie sollen großenteils im oder um das Gewächshaus herum angepflanzt werden. In Ralak habe ich in letzter Zeit gleich mehrere Heiratsanfragen bekommen. Alle allerdings von Männern, die mit der Schule nicht in Verbindung stehen. Mit mir als Weiße wird Reichtum assoziiert, weshalb es für jeden Mann ein großer Erfolg wäre, mich zu heiraten. Mir wurde sogar versichert, dass man meinen Eltern zum Austausch die besten Kühe per Schiff zukommen ließe. Eine solche Anfrage empfand ich das erste Mal als sehr befremdlich, aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Ich kann mittlerweile die Angebote freundlich, aber bestimmt ablehnen. Es ist erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht, und dass ich schon einen ganzen Monat in Uhola bin. Gleichzeitig könnten die vielen Eindrücke und Erfahrungen ein ganzes Jahr füllen!

Hannah in Uhola – Woche 3

Woche 3 (02.02. – 09.02.)

Ich habe meinen ersten Ausflug in die „Bumala Hills“ gemacht. Begleitet wurde ich dabei von Franck und Evans. Kenias Natur von oben zu sehen war das Highlight dieser Woche. Wir sind nach unserer Wanderung noch über den Markt in Bumala gelaufen. Alle Augen waren auf mich gerichtet, ich bin von vielen Seiten angesprochen worden, und alle haben gehofft, dass ich bei ihnen etwas kaufe. Es war eine sehr befremdliche Situation für mich, derart im Mittelpunkt zu stehen. Ansonsten habe ich, besonders in Uhola, sehr viel unterrichtet. Einer der neuen Lehrer, der als Vertretung für den verstorbenen Lehrer eingesetzt wurde, hat mich darum gebeten, ihn in den Klassen 6 und 7 zu unterstützen. In diesen Klassen haben die Schüler*innen besonders im Schriftlichen große Defizite. Ich habe, um herauszufinden, wo die Schwierigkeiten liegen, einige Aufsätze gelesen und korrigiert und auf Basis der Ergebnisse Übungen vorbereitet. In meiner eigenen 5. Klasse wurden in dieser Woche „Midterm Examen“ geschrieben. Ich hatte deshalb nur eine Stunde Unterricht dort. Diese habe ich genutzt, mit den Schüler*innen ein paar deutsche (!) Spiele zu spielen, da diese von den Examen ziemlich erschöpft waren. Ich habe ihnen die Spiele „Hallo, ich heiße Hannes“ und „Plumpssack“ beigebracht. Sie hatten wirklich großen Spaß daran. Auf der Schul-„Farm“ in Ralak habe ich weiter daran gearbeitet, Beete für Kürbisse umzugraben, die entlang des Gewächshauses gepflanzt werden sollen. Es ist anstrengende und harte Arbeit, alles umzugraben, da ich als Werkzeug lediglich Gartengabel und Hacke habe. Aber es ist ein guter Ausgleich zum Unterricht. Dabei erstaunt es mich immer von neuem, welche Blicke ich bekomme, sobald mich jemand arbeiten sieht. Viele, egal ob Lehrer, Schüler oder Personen von Außerhalb, sind verwundert, mich als weiße Frau arbeiten zu sehen. Ich hatte diese Woche auch ein großes Publikum an Schülerinnen, die mir bei der Arbeit zugesehen haben.
Den Weg nach Ralak und zurück an den Nachmittagen genieße ich am meisten. Es ist ein 30 Minuten Spaziergang, auf dem ich viele Menschen treffe und oft auch Kinder, die mir zuwinken oder mit mir ein Foto machen wollen. Langsam merke ich auch, dass die Regenzeit, die im März beginnt, immer näher rückt. Immer öfter kommt es zu starken Gewittern und Regenfällen. Für mich ist es eine Bereicherung, denn das Wetter kühlt sich ab und wird sehr viel angenehmer. Zudem wird die Luft durch den Regen gereinigt, und es ist weniger staubig.